Mai 2017 im Keller

Mi 3.5. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
Erich Félix Mautner, IODE-Gründungsmitglied, kommentiert in seiner wöchentlichen Ringvorlesung sämtliche Gesetze, die die Kunst-Ausübung und -Vermittlung, -Rezeption und -Lehre reglementieren, fördern oder verhindern.

Fr 5.5. 19:30. Neue Anthologie des Schwarzen Humors.
Thomas Raab, geb. 1968 in Graz, arbeitet als Schriftsteller und Übersetzer in Wien. Seine neue Auswahl an literarischem und alltäglichem Subtilwahnsinn berühmter und genialer Leidensgenossen garantiert nicht nur gedankliche Funkenflüge, sondern unsere ganz persönliche Freude an einer Welt, die in ihrem Inneren nicht mehr vom Bösen, sondern vom Doofen zusammengehalten wird.

Mo 8.5. 19:30. Das rote Tuch, flatternd im Gegenwind.
Gerhard Jaschke im Gespräch mit Helmut Neundlinger über Literatur, Aktionismus und die Arbeit der Öffentlichkeit. Jaschke hat die Protagonisten des Wiener Aktionismus wie kaum ein anderer begleitet. Im Gespräch erzählt der Schriftsteller von seinen Erfahrungen und Erlebnissen mit Nitsch, Brus, Muehl & Co.

Mi 10.5. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
siehe oben

So 14.5. 19:30. El pueblo vencido jamás será unido.
Philipp Schmickl liest aus seinen Texten über Musik und Liebe und deren Verhinderung durch Politik und Gesellschaft. Didi Kern (Bulbul, Fuckhead, Broken Heart Collector) spielt kleines Schlagzeug und Perkussion.

Mi 17.5. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
siehe oben

Do 18.5. 19:30. Die Sonne war ein grünes Ei.
Aus dem Nonsense-Schatz des großen Dichters H.C. Artmann. Er konstruierte sich seine eigenen Mythen zur Schaffung der Welt. Ein Abend mit H. Peter Friedl (Stimme) und Thomas Berghammer (Trompete, Althorn, Ziehharmonika, Stimme).

Sa 20.5. Der Keller geht auf Lepschi.
Exkursion zum Friedrichshof, dem ebenso anrüchigen wie angebeteten Anwesen der schließlich gescheiterten AA-Kommune. Besuch des Kommunarden-Archivs und zweier Künstler_innen-Ateliers. Ausklang am Grillplatz. Treffpunkt: 12:20 Bhf Wien Meidling, Ticketschalter. Abfahrt nach Parndorf: 12:37. Bitte bis 30.4. anmelden bei IODElern Deines Vertrauens oder unter robso@chello.at.

Mi 24.5. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
siehe oben

Mi 31.5. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
siehe oben


Der Keller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften IODE – Perinetkeller ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).

IODE . Perinetkeller . Perinetgasse 1, 1200 Wien . www.perinetkeller.at

April 2017 im Keller

Bis Sa 22.4. Ausstellung: Nirgends so wenig DADA wie auf diesem Planeten
Positionen der Anstalt für Dichtungen aller Richtungen, Rebecca Eder, Susanne Kompast, Nali Kukelka, Kurt Neuhold, Margit Pflaum, Maren Rahmann, Raja Schwahn-Reichmann, Robert Sommer, Zsuzsi Vecsei und Linde Waber. Geöffnet nur an Veranstaltungstagen, ab 1 Stunde vor Beginn.

Mo 3.4. 19:30. Peter Haumer, Buchpräsentation.
Das eine Buch gilt dem weitgehend unbekannten marxistischen Theoretiker der Zwischenkriegszeit Julius Dickmann (1894-1942). Die zweite Arbeit, in Broschüreform, stellt den ähnlich unbekannten österr. Anarchisten Leo Rothziegel (1892-1919) vor.

Mi 5.4. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
Ringvorlesung von E. Felix Mautner zum Thema Kunst und Recht.

So 9.4. 16:00. «SALON JETZT» neu im Perinetkeller.
Achtung! Achtung! Hier spricht die Gegenwart! Und wer bist Du? SALON JETZT lädt ALLE ein, gemeinsam dem JETZT zu frönen. Erwartungen, wenn vorhanden, dürfen zuhause bleiben.  Keine Regeln! Kein Plan! Keine Ahnung!

Mi 12.4. 19:00. Kunst kommt von dürfen.

Mi 19.4. 19:00. Kunst kommt von dürfen.
Siehe oben.

Sa 22.4. 19:30. Hurra, die neuen Burkas sind da!
Performative, surrealistische Collage aus Bild, Wort, Körper und Musik von Mona Hollerweger (La mona, deutsch: Die Fotze). Anschließend Publikumsgespräch über mögliche und unmögliche Wirkungen. Ausstellungs-Finissage.

Mi 26.4.-So 30.4. Rauchermuseum / Raucherkino. Ein Projekt von Victor Halb.
Im Rauchermuseum tägl. ab 15:00: Raucher- und sonstige Kunst von Victor Halb und anderen. Installationen, Performances, Kunstproduktion live.
Im Raucherkino um 20:00: Mi 26.4. «Die Liebe in Zeiten des Alkoholmissbrauchs» und andere Kurzfilme; Do 27.4. «Die Polizei fährt nach Wackersdorf» – Polit-dokus auf Super 8 und Video; Fr 28.4. «Avanti Dilettanti» – Performancefilme und ähnliche Machwerke; Sa 29.4. «Super! Super 8» – Wenn wie in der guten alten Zeit im Raum der Projektor rattert; So 30.4. «Meta-, Mega-, Multimedia» – Digitales und Analoges, Audiotapes, Dias, Installationen und und und? Niemand muss im Rauchermuseum und Raucherkino rauchen! Für NichtraucherInnen liegen Nikotinpflaster bereit. victorhalb.at


Getränke gegen Spenden. Kein Konsumzwang. Klo am Platz (100 m). BesucherInnen sind Gäste eines Privatsalons. Intendanz: Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE). Der Keller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten. Betrieb ohne Kultursubventionen.

IODE . Perinetkeller . Perinetgasse 1, 1200 Wien . www.perinetkeller.at

März 2017 im Keller

Do 9. März 19:30. 3 knaben schwarz + Frau Tomani & Rose Grün: Subtiler Klang-Aktionismus zwischen den Geschlechtern.
Weil am besten jeder Tag Weltfrauentag sein & überhaupt unausgesetzt Solidarität & Lebenslust praktiziert werden sollte, amalgamieren sich die Knaben mit ihren Herzens-freundinnen Tomani & Grün zu einer fünfstimmigen musikalischen Sozialplastik! Let there be sound!

Mi 15. März 19:00. 1. Vorlesung: KUNST KOMMT VON DÜRFEN.
Start einer Ringvorlesung von Erich Félix Mautner im Wochen-Rhythmus. Es werden alle Gesetze, die die Kunst-Ausübung und -Vermittlung, -Rezeption und -Lehre reglementieren, fördern oder verhindern vorgetragen. Sommersemester 2017, jeden Mittwoch ab 19:00, Info 0664/466 17 25.

Do 16. März 19:30. DADA ist doch wer.
Maren Rahmann und Christian Sommer tauchen – zum 100. Jahrestag der Gründung der Galerie Dada in Zürich – ins poetische Dada-Universum ein. Eröffnung der Ausstellung: Nirgends so wenig DADA wie auf diesem Planeten (Positionen von Martin Kolber, Susanne Kompast, Nali Kukelka, Maren Rahmann, Raja Schwahn-Reichmann, Zsuzsi Vecsei, Linde Waber u.a.). Zu sehen bis 22.4. während der Veranstaltungen. Keine Ausstellung im Rahmen des Atelierrundgangs Q202!

Mi 22. März 19:00. 2. Vorlesung: KUNST KOMMT VON DÜRFEN.
Siehe oben.

Do 23. März 21:00. Der Weltmeister.
Hitler-Groteske von Herbert Achternbusch. Inszeniert vom 11%K-Theater, ein Projekt des Augustin. Einlass: 19:30

Mi 22. März 19:00. 3. Vorlesung: KUNST KOMMT VON DÜRFEN.
Siehe oben.

BÜCHERTISCH zum Thema Kunst und Revolution: 9., 16., 19. und 23. März.

Empfehlungen: Mo 13.3. 19:00: «Anstalt für Dichtungen aller Richtungen», Schreibwerkstatt des Augustin. 1050, Reinprechtsdorferstr. 31. Fr 17.3. 19:30. Die Tiroler Heimatverräter-Medien Brenner, Föhn und Thurnwalder. Arena Bar, 1050, Margaretenstr. 117


Getränke gegen Spenden. Klo am Platz (100 m). Raucherzone: Gehsteig. Kein Konsumzwang. Benutzung der Kellerstiege auf eigene Gefahr. BesucherInnen sind Gäste eines Privatsalons. Intendanz: Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE). Der Keller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten. Betrieb ohne Kultursubventionen.

IODE . Perinetkeller . Perinetgasse 1, 1200 Wien . www.perinetkeller.at

Februar 2017 im Keller

Fr 3. Februar 19:30 Theaterbetriebsordnung
Eine hyperreale Revue von Paul Skrepek, dreistimmig, in 23 Paragraphen. Realsatire aus einer autoritären Welt. Anschließend Diskussion: Ist demokratisches, hierarchieloses Theater überhaupt möglich? Mit Gerald Lambrecht, Buchautor, und den TheaterarbeiterInnen Bernhard Dechant, Birgit Fritz und Gin Müller.

So 5. Februar 19:30 Horror im Keller
Jenny Legenstein startet ihre Hommage an alle Arten des Spuks im gespenstischen Perinetkeller. Zum Auftakt zwei Folgen aus der TV-Serie «The Munsters», anschließend Debatte über Wesen und Sinn des Horrors.

Fr 10. Februar 19:30. Radikale Alpenländische Folklore
Mit H. Peter Friedl Februar und Thomas Berghammer. Mit ihrer Lesung mit Musik schlagen sie neue Seiten zum Dauerthema «Heimat» auf. Februar Was nahezu traumwandlerisch idyllisch beginnt, endet – heiter der Logik folgend – mit Mord und Totschlag.

Mi 15. Februar Februar 19:30. Der öffentliche Raum ist kein Kavaliersdelikt!
Erich Félix Mautner befasst sich ein Autoren-Leben lang mit den Gesetzen, die die Kunst reglementieren. Die größten Unsicherheiten und Risken, mit ungeahnten skurrilen Behörden, Verboten und Strafen in Konflikt zu geraten, bietet jener Raum, der sowieso den Menschen gehört, ihnen uneingeschränkt zur Verfügung stehen muss: Die Luft unter freiem Himmel. Wem gehört der öffentliche Raum wirklich? Um pünktliches Erscheinen wird ersucht.

So 26. Februar 11:00. Sonntagsmatinee mit Franzobel
Er liest aus seinem surrealistischem Krimi «Groschens Grab». Was Franzobel vor Jahren in der Muehl-Kommune recherchierte, baute er nun in sein neustes Februar Buch ein. ORF zitiert Franzobel: «Wie aus einem Haufen Freaks, die sich aus Geschirrtüchern Hosen machen und versuchen, eine völlig andere gesellschaftliche Idee zu leben, dann aber sehr schnell in ein streng hierarchisch-autoritäres System hineinkippen, wie das geht innerhalb weniger Jahre, das habe ich immer sehr faszinierend gefunden.»

Installation: Das Boot am Himmel des Kellers
Konstruktion von Janos Szurcsik. Die schwebende Installation ist eine temporäre Leihgabe des Künstlers.

Empfehlungen: Mo 13. Februar 19:00. Februar Startveranstaltung der «Anstalt für Dichtungen aller Richtungen», der neuen offenen Schreibwerkstatt des Augustin. 1050, Reinprechtsdorferstraße 31 (Augustin-Innenhof). Fr 17. Februar 19:30. «Der Schmäh als ästhetische Kategorie der Wiener Avantgarde». Irene Suchy stellt ihr Buch vor. 1050, Arena Bar, Margaretenstraße 117.


Getränke gegen Spenden. Klo am Platz (100 m). Raucherzone: Gehsteig. Kein Konsumzwang. Benutzung der Kellerstiege auf eigene Gefahr. BesucherInnen sind Gäste eines Privatsalons. Intendanz: Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE). Der Keller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten. Betrieb ohne Kultursubventionen.

IODE . Perinetkeller . Perinetgasse 1, 1200 Wien . www.perinetkeller.at

Taste the Keller II

Di 10. Jänner 19:30 Können Arschlöcher gute Kunst machen?
Auftaktabend des länger-fristigen Projekts MUEHLTRENNUNG, das sich mit der Ambivalenz des «Gurus» der Wiener Aktionisten und später der Kommune am Friedrichshof auseinandersetzt. Impulsreferate von Ferdinand Schmatz (angefragt) und Reinhold Sturm.

Mo 23. Jänner 19:30 Franz Schuh: Sämtliche Werke, zweckmäßig gekürzt
«Sämtliche Leidenschaften«, «Der Krückenkaktus. Erinnerungen an die Liebe, die Kunst und den Tod», «Hilfe! Ein Versuch zur Güte» und «Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst» heißen die jüngsten Bücher des Schriftstellers, Kulturkritikers und Perinetkeller-Fans. Er liest diesmal ausschließlich eigene Texte.

So 29. Jänner 10:30 Die Sonntagvormittags-Vorlesung
Thomas Eder zum Verhältnis zwischen Wiener Gruppe und Wiener Aktionismus. Nicht ein Muehl- oder ein Nitschmanifest, sondern die Proklamation des Poetischen Actes von H.C. Artmann gilt als Gründungstext der österreichschen Kunstavantgarde.

Fr 3. Februar 19:30 Theaterbetriebsordnung
Eine Revue von Paul Skrepek in 23 Paragraphen: Realsatire aus der Welt der Hierarchien. Anschließend Diskussion: «Ist demokratisches Theater – Theater ohne Hierarchie – überhaupt machbar? U.a. mit Buchautor Gerald Lambrecht, Beobachter der freien Theaterszene.

So 5. Februar 19:30 Horror im Keller
Jenny Legenstein startet ihre unheimliche Serie im Perinetkeller. Zum Auftakt 2 Folgen aus der TV-Serie «The Munsters», anschließend Debatte über das Wesen und den Sinn des Horrors.


Getränke gegen Spenden. Klo am Platz (100 m). Raucherzone: Gehsteig. Kein Konsumzwang. Benutzung der Kellerstiege auf eigene Gefahr. BesucherInnen sind Gäste eines Privatsalons. Intendanz: Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE). Der Keller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten. Betrieb ohne Kultursubventionen.

IODE . Perinetkeller . Perinetgasse 1, 1200 Wien . www.perinetkeller.at

Demokratie im Keller.Unter dem Boot.sub navem

Perinetkeller 13. November – 4. Dezember 2016
Ausstellung.Bücher.Lesung.Theater.Film.Gespräche
Eine Kooperation von IODE und jo-eh.net

13. November 15:00 Eröffnung
Ausstellung: sub navem eine Installation von Janos Szurcsik
Film: Was heisst hier Demokratie? Dokufilm von jo-eh.net
Plattform für demokratisierende Maßnahmen http://www.jo-eh.net

16. November 19.30 Impulsreferat
Warum schon wieder Rechts? Bruno Kreisky und das Salonfähig-machen des 3.Lagers – wider einer demokratischen Entwicklung
Ernst Wolrab KZ Landesverband Wien

18. November 19.30 Impulsreferat
Recht und Unrecht – über Selbstjustiz, Freien Willen und Meinungsvielfalt im kapitalistischen Populismus.
Michael Genner Obmann Asyl in Not zu Verleitung zum Aufstand

21. November 19.30 Impulsreferat
Selbstermächtigung, Partizipation, Angst und Rattenfänger – die Neoliberalistische Falle
Lisa Mittendrein aktiv bei Attac,Aufbruch und Redakteurin bei mosaik
Ulli Gladik Filmemacherin

23. November 19.30 Gespräch
Kindheit Verantwortung für die Großen zwischen Gewalt und Liebe. Oder nur Liebe? Claudia Wratschko Pädagogin und Musikerin zu Janus Korzsak

24. November 19.30 Lesung
Wir leben in einer Diktatur. Macht Unterdrückung Demokratie?
Georg Biron Schriftsteller zu Rebellen im Internet

27. November 19.30 Musik.Vortrag
Endspiel Demokratie oder Wie eine Gesellschaft über den Tisch gezogen wird. Harald Pomper Liedermacher und Systemkritiker

28. November 19.30 Musik.Vortrag
Demokratie von der wir noch träumen – die Republik und ihre Gegner
Maren Rahmann und Werner Rotter zu Soyfer, Kraus, Gouche, Mühsam, Kronen Zeitung, Norbert Hofer u.a.

30. November 19.30 Projektpräsentation
Macht, Armut, Vertreibung und Flucht versus kollektives Gewissen? Erich Heyduck Projektpräsentation Fremd bin ich eingezogen…

4. Dezember 9.00-12.00 Bücher.Früh.Shoppen
Anlesen gegen die Angst Matinee mit Fachliteratur, spontane Beiträge zur BP-Stichwahl erwünscht,1.Wiener Lesetheater (angefragt)

Flyer Demokratie VS