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Babelsprech.International präsentiert: Kaleidoskopen.

23. Mai @ 19:30

Babelsprech, die Plattform zur Förderung jüngerer Dichtung, holt neue Stimmen der gegenwärtigen Lyrik nach Wien. Das Spektrum reicht von Spoken Word bis Avantgarde, der Perinetkeller wird Raum für Lesung, Performance und Party samt Tanz. Franziska Füchsl stellt ihren soeben in der Edition Mosaik veröffentlichten Band Rätsel in großer Schrift vor, Tobias Roth reist aus München an, im Gepäck Grabungsplan (jüngst im Verlagshaus Berlin erschienen), Armin Schrötter macht es wie Bukowski, nur anders und mit urban Wiener Prägung, Vesna Liponik kommt aus Ljubljana als Beleg der erstaunlich spannenden slowenischen Poesie. Alles an einem Abend, ebenso mitreißend und temporeich wie zärtlich, moderiert von Cornelia Hülmbauer.

»Babelsprech.International« verfolgt das Ziel, junge deutschsprachige und internationale Poesie zu vernetzen und die öffentliche Wahrnehmung von Lyrik als einer Kunst- und Reflexionsform zu festigen. Von 2013 an widmet sich Babelsprech dem Vorhaben, erst die deutschsprachige untereinander zu verbinden, sowie diese in weiterer Folge mit internationalen Dichter*innen in Kontakt zu bringen. 2015 erschien als vorläufige Bestandsaufnahme Lyrik von Jetzt 3 im Wallstein Verlag, aktuell wird das Augenmerk auf Tagungen (Dezember 2016 in Salzburg, Juni 2017 in Berlin, Juni 2018 in Piran und Ljubljana, Dezember 2018 in Liechtenstein), Lesungsabende und verschiedenste Schreib-, bzw. Bühnen-Projekte gelegt. »Babelsprech.International« ist Liebkind des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien und dem Literaturhaus Basel sowie als internationale Partner I.D.I.O.T. Slowenien und Meridian Czernovitz Ukraine. Es wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, dem Bundeskanzleramt Österreich, Abteilung Kultur, ProHelvetia und der Kulturstiftung Liechtenstein. Mehr auf: babelsprech.org

Die Künstler*innen im Detail:

Franziska Füchsl, geboren in Putzleinsdorf/OÖ, lebt in Kiel und Wien. Philologie und Sprache und Gestalt Studium. Im Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen ­­und im Neuberg College am Bahnhof Neuberg an der Mürz. Bücher: rätsel in großer schrift (edition mosaik 2018), Uff d’Zůng / Ze phingeste. Versatorium | Hombroich 2017 (werkstatt f.füchsl 2018) und keine ingenieurin (werkstatt f.füchsl 2017)

Tobias Roth, geboren 1985, lebt als Autor, Übersetzer und Philologe in München. Er debütierte 2013 mit dem Gedichtband Aus Waben (Verlagshaus Berlin) und wurde u.a. mit einem Stipendium des LCB (2010), dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis (2013) und dem Bayerischen Kunstförderpreis (2015) ausgezeichnet. 2017 erschienen u. a. die von Roth herausgegebene Anthologie Lob der mechanischen Ente (SuKuLTuR Verlag), der gemeinsam mit Asmus Trautsch und Melanie Möller gestaltete Kommentar zu Ovids Liebeskunst (Galiani Verlag Berlin), sowie die Neuübersetzung von Voltaires Der Fanatismus oder Mohammed im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis, zu dessen Gründungsgesellschaftern Roth zählt. Im Frühling 2018 erschienen Roths zweiter Gedichtband Grabungsplan (Verlagshaus Berlin) und das Langgedicht Grotesken von Sabbioneta (hirundo press Hamburg).

Armin Schrötter, 1992 in Graz geboren. Aufgewachsen in Kalsdorf bei Graz. 2007 Austauschsemester in Georgia, USA. Danach immer wieder Reisen und Aufenthalte in verschiedenen Länder, unter anderem Russland, Großbritannien, Israel. Arbeitet(e) als Kellner, Croupier, am Fließband und als Behindertenbetreuer. Lebt zur Zeit in Wien. Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen in Lichtungen, Podium und anderen Zeitschriften.

Vesna Liponik, born 1993 in Maribor, studies postgraduate comparative literature and literary theory and Slovene language at the Faculty of Arts in Ljubljana. Her texts were published online (LUD Literatura …) and in literary magazines (Idiot, Mentor, Apokalipsa, Dialogi, Literatura). Some are translated into Serbian (Rukopisi 38) and German (anthology Lyrik für Alle, mosaik22). She is a member of Lezbična četrt festival collective and collaborator of Radio Študent. She is currently preparing her poetry debut.

Cornelia Hülmbauer, geboren 1982 in Amstetten (NÖ), studierte Anglistik und Kunstgeschichte, promovierte zu sprachlicher Diversifikation in Europa. Seit 2016 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2016 Finalistin beim 24. Open Mike Berlin, 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. War Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY, übersetzt Lyrik aus dem Englischen. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, 2018 erscheint MAU OEH D bei SuKuLTuR.


Der Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).

Details

Datum:
23. Mai
Zeit:
19:30

Veranstaltungsort

Perinetkeller
Perinetgasse 1
Wien, 1200 Österreich
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