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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: „Destroy Narratives“ von Ina Riegler
DESCRIPTION:Als Hommage an den Wiener Aktionismus findet die Ausstellung von Ina Riegler mit dem Titel „Destroy Narratives“ im Kultort der radikalsten künstlerischen Avantgarde Europas statt. Im revolutionären Perinetkeller\, wo einst die Aktionisten Nitsch\, Froher und Muehl eine Selbsteinkerkerung als „die Blutorgel“ inszenierten\, wird Ina Riegler nun dichotome Narrative zerstören und Tabus brechen.\n\nDie figurativ\, expressiv und primitiv gemalte Serie „Destroy Narratives“ besteht aus einer Reihe autobiographischer Selbstporträts. Sie erzählt von einer universellen Seite des Ichs Ina Rieglers\, welches sich mit diversen Narrativen und Mythen identifiziert. Sozial konstruierte Dichotome und Stereotype werden mittels starker Frauenbilder zerstört\, Tabus werden gebrochen.\nDas Umfassende feministische wie auch das politische Ressentiment Ina Rieglers wird im gemalten inneren Dialog mit ihren subjektiven Empfindungen in eine Reflexion gebracht. Unter Verwendung von Sprache gibt Sie Ihren archetypischen Werken einen Titel oft im Bild selbst und unterstreicht somit Ihre Anliegen und Emotionen.
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SUMMARY:Peter Schaden zelebriert die neue FLUCH'T'RAUM-Ausgabe
DESCRIPTION:FLUCH’T’RAUM Leitet sich aus dem Titel der gleichnamigen Anthologie „fluchtraum“* ab und ist die verkürzte Form von FLUCH’T’RAUM FREIHEIT. \n \nSinnstiftend für die Etablierung einer Zeitschrift war die Migrationsthematik von 2015 ff. und das damit verbundene Unvermögen der Europäischen Union\, mit sozialen Themen genauso solidarisch umzugehen wie mit wirtschaftlichen. . \nWas für die einen Freiheit als Verheißung galt\, wurde für die anderen zum Alptraum der Unmenschlichkeit. Wer erinnert sich nicht mehr an die schrecklichen Eindrücke\, die qualvoll erstickte oder schier unendlich langsam ertrinkende Menschen über die Medien hinterließen. Und der Fluch der Freiheit nimmt scheinbar kein Ende. Er manifestiert sich in Form von Populismus\, Radikalismus und Terror. Es ist die schiere Ausweglosigkeit\, die viele Menschen in die Freiheit treibt und dazu zwingt\, Grenzen zu überschreiten. \nFLUCH’T’RAUM widmet sich als Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft chronistisch jenen Themen\, die über Massenmedien scheinbar totgetrampelt werden und dennoch nichts an Brisanz verlieren. \nFLUCH’T’RAUM-Herausgeber Peter Schaden widmet sich seit 1990 der Förderung junger bzw. weniger bekannter AutorInnen im deutschsprachigen Raum. Er war Verleger und Herausgeber der Kulturzeitschrift FREIE ZEIT ART (1992-2006) und ist seit 2008 Verleger und Herausgeber des fza verlages bzw. der edition fza. Auﬂerdem organisiert er seit 1992 den Wiener Werkstattpreis für Literatur. \n*) edition fza\, 2016#
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SUMMARY:Das kleine Lazarett
DESCRIPTION:20 Jahre – Im kleinen Lazarett. Seit rund zwei Dekaden dokumentiert das DIY-Kollektiv Early Morning Melody das musikalische Schaffen von Freunden und Nachbarn und stecken dieses in prächtige Verpackungen. \n \nZum Jubiläum zeigt das Label eine Reihe von Covers und ihren künstlerischen Ursprung mit Fotografie und Malerei von Harald Hund\, G.R.A.M.\, Anna Ivanovna\, Otto Jekel\, Roman Vogel\, Klaus Pichler\, Rania Moslam\, Elsa Okazaki\, Krups Gruber\, Josefine Anzböck\, Christian Schwarzwald\, Marilies Jagsch\, Christian Qualtinger\, Dieter Preisl\, Videokurtl und Norbert Trummer. \nDazu präsentieren Hirsch Fisch ihre aktuelle Single „Zweite Kassa bitte“ und das DJ-Team Pulsinger & Irl kredenzt feinste Dubs.
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SUMMARY:Ein Denunziant größten Formates
DESCRIPTION:Über Fritz Zweigelt und die braune Wein-Prominenz – und über deren skandalöse Rehabilitierung in der zweiten Republik – im eben erschienenen Standardwerk zur Geschichte des österreichischen Weines. Am Podium: Willi Klinger\, Herausgeber\, österreichische Weinmarketing Ges.m.b.H; Robert Streibel\, Mitglied der Historikergruppe\, von der sich die ÖWM beraten lässt; Friedl Umschaid (Winzer aus Herrenbaumgarten\, NÖ\, der sich am Experiment «Blauer Montag statt Zweigelt» beteiligte; eine Sprecherin des Instituts ohne direkte Eigenschaften. \n \nVor einem Jahr traf eine Pressekonferenz des Instituts ohne direkte Eigenschaften (IODE) im Perinetkeller auf buchstäblich weltweite Aufmerksamkeit. Thema war unser Protest gegen einen unmöglichen Namen für ein Produkt mit Charakter. Zweigelt\, der Name für Österreichs meistexportierten Rotwein\, wurde umso weniger zulässig\, je mehr über den nationalsozialistischen Hintergrund des Klosterneuburger «Weinpapstes» Fritz Zweigelt bekannt wurde. Mit deutlichem Augenzwinkern führte IODE den Wunschnamen BLAUER MONTAG in die Debatte ein. Die Idee vom Recht auf Müßiggang war in dieser Namensvariante erkennbar. \nIn zeitlicher Parallelität nahm ein aus der Weinwirtschaft selbst kommendes Projekt Gestalt an\, dessen Seriosität die Wiederholung des konservativen Vorwurfs gegen die IODE-Aktion\, eine «unbedachte» Namensänderung gefährde die Marktposition des Zweigelt-Weines\, unmöglich machte. ÖWM-Geschäftsführer Klinger hatte den FAZ-Journalisten und Experten für neue Weinwirtschaftsgeschichte\, Daniel Deckers\, beauftragt\, den Stand der Zweigeltforschung zusammenzufassen. Unter anderem wertete Deckers als allererster Interessent die Volksgerichtsakte Zweigelts auf\, die sich im Wiener Stadt- und Landesarchiv vollständig erhalten hat. \nViele überzeugte Nazis sollen im Alltag hilfsbereite\, fast liebenswürdige Menschen gewesen sein. Bei Herrn Dr. Zweigelt tut man sich allerdings schwer\, nach ähnlichen Ambivalenzen zu suchen. Am Tag\, an dem die deutsche Wehrmacht in Österreich einmarschierte\, ernannte ihn die NSDAP-Ortsgruppe Klosterneuburg zum Direktor der dortigen Bundeslehranstalt für Weinbau. «Kompetent» dafür erschien er nicht nur wegen seines Fachwissens (immerhin hatte seine Züchtung einer Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch einen nachhaltigen Erfolg)\, sondern auch wegen seiner bedingungslosen Unterordnung unter Hitlers Programm. Die Sprache des Weinpapstes\, von Daniel Deckers zitiert aus der Zeitschrift «Das Weinland» im März 1938: «Unser aller Führer\, Adolf Hitler\, hat seine Heimat gerettet! Was wir Österreicher in diesen großen Tagen empfunden und erlebt haben\, das kann nur der ermessen\, der das grenzenlose Leid und die furchtbare Knechtschaft durch in volksfremdes System durch fünf lange\, bittere Jahre mitgemacht hat. Aber wir Deutschen der Ostmark\, seit Jahrhunderten zu kämpfen gewohnt\, sind in diesen Jahren zu Stahl geworden und haben durchgehalten bis zu der für die ganze Weltgeschichte bedeutungsvollen Stunde der Befreiung.» Er gab seinem Mitkämpfer Robert Schlumberger recht\, der damals betonte\, mit der Vertreibung der Juden aus der Weinwirtschaft habe auch die Weinpantscherei ein Ende gefunden. Es sei ihm gelungen\, schrieb Zweigelt im Jahre 1942\, aus seiner Anstalt eine nationalsozialistische Hochburg zu machen. Zu diesem Zweck hatte er die christlich-sozialen Teile des Lehrkörpers aus der Institution gemobbt. Aus einem Polizeibericht nach der Befreiung Österreichs: In seinem «niederträchtigen Charakter» sei Zweigelt an die Spitze der Anstalt gelangt\, indem er jene Lehrkräfte denunzierte\, die berufen gewesen seien\, die Leitung zu übernehmen. Wegen Hochverrats und Kriegshetzerei wurde er im Oktober 1945 verhaftet\, aber schon im Dezember dieses Jahres war er schon wieder ein freier Mann bis zu seinem Tod 1964. Acht Jahre später hätte er seine stärkste Würdigung erlebt: die Aufnahme des «Zweigelt» in das offizielle Rebsortenregister. \nMildernd sei der Umstand gewesen\, dass Dr. Zweigelt seine volksverhetzenden Reden immer nur vor kleinem Publikum gehalten habe\, sagten österreichische Juristen. \nDas gesamte Zweigelt-Kapitel:\nhttps://www.oesterreichwein.at/fileadmin/user_upload/WiOEDG_Deckers_Zweigelt.pdf
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