BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Perinetkeller - IODE - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Perinetkeller - IODE
X-ORIGINAL-URL:https://perinetkeller.at
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Perinetkeller - IODE
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180111T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180111T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T172708Z
LAST-MODIFIED:20180103T172708Z
UID:1125-1515699000-1515699000@perinetkeller.at
SUMMARY:Gerhard Jaschkes Nekrothek: Elfriede Gerstl.
DESCRIPTION:Der Lyriker und «Freibord»-Herausgeber setzt die Reihe seiner qualitätsvollen Nachrufe auf österreichische\, anti-triviale LiteratInnen fort. Gerstl gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Grazer Autorenversammlung\, die zur Plattform des gesellschaftskritischen Teils der österreichischen Literaturszene wurde. Als einzige Frau im Umkreis der Autoren der Wiener Gruppe und der frühen Aktionisten\, die aus Wien vertrieben wurden\, verbrachte sie die bewegten 60er Jahre in Berlin. \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/gerhard-jaschkes-nekrothek-elfriede-gerstl/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
CATEGORIES:Jaschkes Nekrothek
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180117T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180117T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T173002Z
LAST-MODIFIED:20180103T173002Z
UID:1127-1516217400-1516217400@perinetkeller.at
SUMMARY:Der ausgehungerte Zauberer.
DESCRIPTION:Unter den vielen Magiern des Wortes fällt einer heraus: Daniil Charms (1905-1942). Seine Wunder sollten den Raum erweitern\, die Zeit anhalten\, die Welt verwandeln. Doch die Gegner waren in der Überzahl\, so daß er langsam die Kraft verlor und an der unzauberischen Realität zerbrach. Charms\, darin mischen sich Harm mit Charme. Aber auch Sherlock Holmes kommt vor\, in dessen Mantel der exzentrische Dichter schlüpfte. Mit einer Pfeife im Mundwinkel rezitierte er Verse\, begleitet von Stepptanz und Eskamotage. Heute gilt Charms als eine der rätselhaftesten literarischen Figuren der 1920-30er Jahre. Seine stille Metaphysik durchzieht alle Ebenen des Lebens und offenbart dessen Absurdität in lauter seltsamen Permutationen. \nDer Lyriker und Charms-Herausgeber Alexander Nitzberg (1969 in Moskau geboren) trägt in einer artistischen Performance seine viel beachteten Charms-Nachdichtungen vor. \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/der-ausgehungerte-zauberer/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180120T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180120T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T173838Z
LAST-MODIFIED:20180103T181254Z
UID:1129-1516476600-1516476600@perinetkeller.at
SUMMARY:«du weißt\, daß ich wie du ungern briefe schreibe»: Konrad Bayer in Briefen.
DESCRIPTION:Die konrad bayer gesellschaft hat sich seit Jahren darum verdient gemacht\, Konrad Bayers Werk in Lesungen\, Theaterpräsentationen\, Konzerten und Ausstellungen lebendig zu erhalten. Sie präsentiertan diesem Abend kürzlich aufgetauchte Briefe von Konrad Bayer an den Schweizer Schriftsteller und Aktivisten Giovanni Blumer\, die aus dessen Nachlass der Gesellschaft überlassen wurden. Giovanni Blumer (1938 –2007) schrieb eines der ersten Bücher über die chinesische Kulturrevolution und ist vor allem als politischer Aktivist bei den Hausbesetzungen in Zürich Anfang der 70er Jahre und als einer der ersten Streetworker der Schweiz bekannt. \nEingeleitet wird der Abend durch einen Vortrag von Klaus Kastberger\, der sich intensiv mit dem Werk Konrad Bayers beschäftigt und immer wieder zu ihm und zur Wiener Gruppe publiziert. In seinem Vortrag „Konrad Bayer: Gesehen in neuen Materialien“ nimmt er Bezug auf kürzlich veröffentlichtes Material aus dem Vorlass von Gerhard Rühm und auf die heute Abend erstmals öffentlich gezeigten Briefe. \nNach dem Vortrag dieser Briefe\, die aus dem letzten Lebensjahr datieren\, werden Auszüge aus Werken des Dichters gelesen\, die in der gleichen Zeit entstanden sind. Ergänzt wird diese Lesung durch Texte anderer Schriftsteller\, mit denen sich Konrad Bayer in seinen letzten Jahren intensiv beschäftigt hat.\nBegleitend zur Veranstaltung werden die Briefe Konrad Bayers und weitere Dokumente aus dem Nachlass von Giovanni Blumer ausgestellt. \nKlaus Kastberger\npromovierte 1991 mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker\, von 1996 bis 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Literaturarchivs der österreichischen Nationalbibliothek. Er habilitierte sich 2003 und übernahm 2015 eine Professur für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Graz. Sein Forschungsschwerpunkt ist die österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. \nkonrad-bayer-gesellschaft (kbg)\nseit ihrer Gründung Anfang der 80er Jahren ist es das Hauptanliegen der konrad-bayer-gesellschaft\, das bis vor kurzem in Wien wenig rezipierte Werk Konrad Bayers einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Sie präsentierte in mehrstündigen Performances und Theaterinstallationen die beiden Romane „der sechste sinn“ und „der kopf des vitus bering“ in Hagenberg/NÖ und Wien einem breiteren Publikum.\nEs wurden über 50 Lesungen\, Ausstellungen und Konzerte zu Konrad Bayer\, u.a. im MUMOK/Wien\, Musikhaus Doblinger/Wien\, Schloss Hagenberg/NÖ\, Café Korb/Wien\, Buch im Beisl/Wien\, Nitsch Museum/Mistelbach\, Burg Groppenstein/Obervellach und Cabaret Voltaire/Zürich veranstaltet. Jedes Jahr am Todestag besuchen die Mitglieder das Grab des Dichters auf dem Hernalser Friedhof und veranstalten dort eine Spontanlesung aus seinem Werk. Darüber hinaus unternimmt die kbg Recherchen und sammelt Dokumente über den Dichter\, die sie in ihrem Archiv verwahrt. \n  \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/du-weisst-dass-ich-wie-du-ungern-briefe-schreibe-konrad-bayer-in-briefen/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180124T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180124T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T174508Z
LAST-MODIFIED:20180103T174508Z
UID:1134-1516822200-1516822200@perinetkeller.at
SUMMARY:Fast ein Theater: Weiter weiter weiter.
DESCRIPTION:Ein zweites Mal haben politisch interessierte KellerbesucherInnen die Gelegenheit\, die fiktiven Dialoge zur Oktoberrevolution zu hören\, mit denen Michail Schatrow die sowjetische Öffentlichkeit spaltete. Eine szenische Lesung\, unterbrochen durch «vandalistische» Zerstörung von Revolutionsliedgut. \nMitwirkende: Walter Famler\, Peter Friedl\, Kathrin Gräble\, Andrea Hiller\, Rainer Krispel\, Rudi Lehner\, Traude Lehner\, Felix Mautner\, Maren Rahmann\, Evi Rohrmoser\, Martin Tichy. \nEin zugegeben nicht hundertprozentig professionelles Theaterensemble im Umkreis des Instituts ohne direkte Eigenschaften wendet sich Michail Schatrow zu – d e m russischen Dramatiker der Perestrojka\, wie die von Gorbatschow geprägte Umbruchsphase genannt wird. Die Debatte um das Stück «Weiter weiter weiter» zählte insbesondere im Jahr 1988 zu den die sowjetische Gesellschaft auseinanderreißenden Themen. 3 Jahre vorher ist Gorbatschow zum Generalsekretär der KP Russlands ernannt worden. Aber die Bürokraten der Breschnjew-Ära behaupteten immer noch gute Positionen. Sie konnten die geplanten Inszenierungen in den beiden Metropolen Moskau und Petersburg so verzögern\, dass die Stunde der russischen Provinztheater schlug: in Tomsk\, in Komsomolsk\, in Cherson\, in Rostow\, in Taschkent… \nDabei ist das Stück «Weiter weiter weiter» alles andere als avantgardistisch\, weder vom Ästhetischen noch vom Inhaltlichen her. Schatrows «Sprachrohre» in dem Stück sind Lenin\, Rosa Luxemburg und Bucharin. Das ist die Trojka der Guten. Die behauptete Übereinstimmung zwischen Rosa Luxemburg und Lenin zählt meiner Meinung nach zu den problematischsten Passagen des Dramas. Lenins Politik der Ersetzung des Volkes durch die Arbeiterklasse (obwohl es diese nur in Moskau oder Petersburg gab)\, der Ersetzung der Arbeiterklasse durch die Partei\, der Ersetzung der Partei durch die Nomenklatura\, entspricht sicher nicht dem Sozialismusbild Luxemburgs\, das vom Recht auf Anderssein ausgeht. Die Umwandlung der zu Beginn der Revolution sich selbst organisierenden Arbeiter-\, Bauern- und Soldatenräte in eine Vorfeldorganisation der KPdSU hätte Rosa Luxemburg mit allen Mitteln bekämpft. \nDie tragische Figur in «Weiter weiter weiter» heißt Bucharin. Er war von 1917 bis 1929 Herausgeber der Parteizeitung «Prawda». Ab 1928 opponierte er stark gegen die Stalinsche Bauervernichtungspolitik\, inkl. Zwangskollektivierung. 1937 wird er unter dem Vorwand der Spionage (unter anderem für die österr. Polizei) verhaftet und zum Tod verurteilt. In Schatrows Stück liest er seinen letzten Brief vor seiner Verhaftung an die Parteileitungen vor. Stalin hatte guten Grund\, die Veröffentlichung des besorgten Briefes – und sei es auch nur in der Halböffentlichkeit eines Parteigremiums – zu fürchten. Bucharin rechnet mit der Geheimpolizeu ab: Früher habe die Idee der Revolution die Arbeit dieses Amtes geleitet. «Gegenwärtig aber stellen die so genannten Organe der NKWD in ihrer Mehrheit eine degenerierte Organisation ideenloser\, moralisch verkommener\, gutsituierter Beamter dar. Unter Ausnutzung der einstigen Autorität der Tscheka und dem krankhaften Misstrauen Stalins zuliebe\, verrichten sie\, auf der Jagd nach Orden und Ruhm\, ihre Schandtaten\, ohne dabei zu begreifen\, dass sie zugleich sich selbst vernichten.» \nDie Aufregung im «kommunistischen Lager» um das Drama (in der DDR ist noch 1988 eine deutschsprachige Zeitschrift aus dem großen Bruderland\, die Moskauer «Neue Zeit»\, verboten worden\, weil sie einen Ausschnitt aus dem Stück brachte)\, ist aus heutiger Sicht verwunderlich. Denn Schatrows Stück ist im Grunde eine große Hommage an Lenin. Keineswegs kann man bei Schatrow eine Überlegung ausmachen\, Lenin von links zu kritisieren. Ziemlich blind scheint der «Weiter weiter weiter»-Autor gegenüber den Einwänden des Anarchismus oder der radikalen rätedemokratischen Bewegung gewesen zu sein. In den fiktiven Dialogen\, die er uns da vorsetzt\, fehlt eine Stimme\, die an die Tragödie von Kronstadt 1921 erinnert. 50.000 Sowjetsoldaten beendeten in diesem Jahr den Aufstand der Kronstädter Matrosen\, die die Staatsbezeichnung Sowjetunion (auf Deutsch also Union der Räte\, und nicht: Diktatur einer Partei)\, wirklich ernst nahmen. \nEs fehlt im Schatrow-Stück ein Revolutionär\, eine Revolutionärin\, die oder der eine einfache Frage stellt: Wie konnte es geschehen\, dass die linken und revolutionären Parteien\, die sich auf Marx beriefen und sich der revolutionären Tradition verpflichtet fühlten\, der basisdemokratischen Idee und dem Rätesystem gegenüber sich genau so feindselig verhielten wie konservative und reaktionäre Rechte? Eine kluge Gegenfrage könnte lauten: Hat die Geschichte nicht gezeigt\, dass die direkte Rätedemokratie nur einer revolutionären Umbruchsituation angemessen erscheint und nicht einer danach errichteten komplexen Gesellschaft? So wenig in «Weiter weiter weiter» die von Rätedemokratie und Anarchismus intendierten Wiederinstandsetzungen des «realen Sozialismus» beachtet werden\, so gering sind andrerseits komischerweise jene Faktoren bewertet\, die die AkteurInnen im Schatrow-Text von mancher Schuld freispricht. Die meisten AkteurInnen waren nämlich davon ausgegangen\, dass die «Proletarier aller Länder» die Waffen des Ersten Weltkriegs niederlegen und dem Beispiel der aufständischen ArbeiterInnen von Moskau und Petersburg folgen würden. Die Bolschewiki kalkulierten strategisch damit\, dass sie sich nicht mehr um Krieg UND Revolution zu kümmern hätten\, sondern nur noch um die Revolution. Weil aber der Krieg im Land blieb\, entwickelte der Staat\, aus einem plausiblen Schutzbedürfnis heraus\, jenen Zentralismus\, der die basisdemokratische Option zu einer schönen Utopie machte. Der Vorwurf\, die Bolschewiki hätten in Betracht ziehen müssen\, dass die erwartete «Weltrevolution» storniert werden könnte\, kehrt zurück an die Adresse der westlichen Ankläger: Wie könnten sie den Verrat an den russischen ProletarierInnen wieder gut machen? \nEs ist nicht die Aufgabe Schatrows\, die Fehler der westlichen Linken zu analysieren. Wenn wir nichts dagegen haben\, als Teil der westlichen Linken betrachtet zu werden\, müssen wir in unser Gesellschaft untersuchen\, warum die Partei des Roten Wien\, die Partei Victor und Friedrich Adlers\, ihre Anhängerschaft dazu verleitete\, die Waffen nicht wegzuwerfen\, sondern sie gegen die russischen Klassengenossen einzusetzen? \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/fast-ein-theater-weiter-weiter-weiter/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180125T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180125T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T174721Z
LAST-MODIFIED:20180103T174721Z
UID:1136-1516908600-1516908600@perinetkeller.at
SUMMARY:Heidelinde Wimmer: Eintags-Ausstellung und Film.
DESCRIPTION:Die 1967 in Steyr geborene Künstlerin tauchte in Wien in das Grundwerk C.G. Jungs und die psychoanalytische Traumdeutung ein. Davon sind ihre Ölbilder geprägt\, die sie im Keller unter dem Titel «Symbole des Individuationsprozesses» präsentiert. Im Rahmen der Vernissage zeigt Heidelinde Wimmer auch ihr psychologisches Filmexperiment «Fiery Spirit». \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/heidelinde-wimmer-eintags-ausstellung-und-film/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180127T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180127T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180105T154638Z
LAST-MODIFIED:20180108T171741Z
UID:1145-1517081400-1517081400@perinetkeller.at
SUMMARY:BJSLAD21JH: Kampf (Werk als Behauptung).
DESCRIPTION:Noch ist diese Abkürzung nicht einmal in Südtirol\, der Heimat der Protagonisten\, sehr geläufig: BJSLAD21JH steht für «Blutjunge südtyrolische Literatur aus dem 21. Jahrhundert». Es handelt sich um eine Lesereihe 4 junger südtiroler Autoren\, die über ein halbes Jahr hinweg in Südtirol und Wien an wechselnden Orten veranstaltet wird. Jeder Abend hat sein eigenes Format und Thema: Südtiroler Geschichten (Erzählungen und Übersetzungen)\, BERG (chorisches Sprechen)\, Kampf (Werk als Behauptung)\, Schlagabtausch (Gedicht als Frage und Antwort)\, Abschluss (alles). \nFür das Thema «Kampf» haben sich die Mitwirkenden – Gerd Sulzenbacher\, Louis M. C. Schropp\, Daniel Brandlechner und Matthias Vieider – den Perinetkeller ausgesucht; eine Wahl\, die auch dem IODE gut gefällt. \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/kampf-werk-als-behauptung/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180131T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20180131T193000
DTSTAMP:20260428T040025
CREATED:20180103T174949Z
LAST-MODIFIED:20180125T120341Z
UID:1139-1517427000-1517427000@perinetkeller.at
SUMMARY:Ein Gespräch zur Privatisierung der Kunst: Haselsteiner – Retter des Künstlerhauses?
DESCRIPTION:Wie der sprichwörtliche deus ex machina tauchte 2015 der Bauunternehmer H.P. Haselsteiner im Künstlerhaus auf – in einer Situation\, in der die Eigentümergemeinschaft\, die Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs (GBKKÖ)\, die Sanierungskosten nicht mehr allein tragen konnte. Haselsteiner nützte das Desinteresse der Stadt Wien und des Staates Österreich an der Zukunft des geschichtsträchtigen Hauses am Karlsplatz aus. Zunächst atmeten viele der betroffenen KünstlerInnen auf: sie missverstanden die Intervention eines der reichsten Männer Österreichs als Mäzenatentum. Der von vielen Medien konstruierte Mythos des philanthropischen Ausnahmeunternehmers zeigte einmal mehr Wirkung. Nüchtern betrachtet ist die KünstlerInnengenossenschaft\, eine der letzten Non-profit-Organisationen in dieser Dimension\, enteignet worden. Mit einem Restanteil von 26 Prozent kann sie nicht mehr die Inhalte des künftigen Ausstellungswesens prägen. Die KritikerInnen dieser Machtübernahme wurden gemaßregelt und ausgeschlossen\, oder sie verließen von sich aus die Strukturen\, die keine demokratischen Entscheidungsprozesse mehr erlaubten. Der aktive Kern der KritikerInnen hat seine Anwesenheit beim Gespräch zugesagt: Minna Antova\, Ilse Chlan\, Ulrike Truger. Das Gespräch wird von Irene Suchy (ORF) moderiert. \nDas Gespräch findet an einem Ort statt\, der auf andere Weise als das Künstlerhaus geschichtsträchtig ist. Der Perinetkeller war in den 60er Jahren das zentrale Kelleratelier der Wiener Aktionisten. Seit eineinhalb Jahren wird er vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) als Freiraum an der Schnittstelle Kunst-Gesellschaftskritik bespielt. IODE-SprecherInnen stehen bei Bedarf für Fragen zur Verfügung. \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m). \n 
URL:https://perinetkeller.at/event/der-kampf-um-die-stadt-kuenstlerhaus-wird-zum-haselsteiner-palast/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
END:VEVENT
END:VCALENDAR