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SUMMARY:Das Theater und seine SchauspielerInnen
DESCRIPTION:Das Theater (zwischen Werktreue und Regietheater\, brandgefährlich\, identitätsstiftend\, undemokratisch und verboten gut) und seine SchauspielerInnen (weltverbessernd\, prostitutiv\, moralisierend). \nVortrag von Erich Félix Mautner\, Diskussion mit Miguel Herz-Kestranek und Hubsi Kramar. Skriptum erhältlich. \nBeginn pünktlich um 19:30 \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:BORDERLINE - Pasolini revisited
DESCRIPTION:Soloperformance für 1 ZuschauerIn\nvon wechselstrom\nKonzept: Renate Pittroff/Christoph Theiler\nDarstellerin: Renate Pittroff\nDauer: 15 Minuten\nAnmeldung (-> hier) erforderlich! \n \n„In seinem Film „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ diskutiert Pasolini den Zusammenhang zwischen Gewalt und Sexualität. In eindrücklichen Bildern dekliniert er die Folgen der Deprivation auf Täter und Opfer. \nDie fiktive Handlung des Films überträgt sich in den realen Raum und wird in der Performance weitergesponnen. So wird der politische Raum\, den Pasolini imaginiert\, von den Körpern der Anwesenden aktualisiert. \nDie Performerin Renate Pittroff zeigt im Wechselspiel von Filmsequenzen und Interaktion mit dem/der ZuschauerIn auf\, wie Gewalt im Spannungsfeld von rechtsfreien Räumen und erotischer Attraktion funktionieren kann: Dominanz\, Unterwerfung\, reales und fiktives Handeln überlagern sich zu einem amorphen Gesellschaftsbild. \nDie Grenzen von Aktion und Interaktion werden ausgelotet\, der/die ZuschauerIn gestaltet den Prozess mit\, die ihm/r zugemutete Situation kann erfüllt\, verändert oder gekippt werden. Eine Herausforderung für Publikum und Performerin. \nDie Diskussion über Faschismus und Anarchie: „Wir Faschisten sind die einzig wirklichen Anarchisten\, natürlich erst dann\, wenn die Macht im Staate uns gehört“ kommt uns in der gegenwärtigen politischen Situation wie eine Prophezeiung vor. Die Performance versucht\, diese Wirkmechanismen körperlich erfahrbar zu machen. \nAufgrund der Filmzuspielungen aus „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ ist eine Anmeldung erforderlich. Zutritt erst ab 18 Jahren. \ngrafik: renate pittroff \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m). \n 
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DESCRIPTION:Soloperformance für 1 ZuschauerIn\nvon wechselstrom\nKonzept: Renate Pittroff/Christoph Theiler\nDarstellerin: Renate Pittroff\nDauer: 15 Minuten\nAnmeldung (-> hier) erforderlich! \n \n„In seinem Film „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ diskutiert Pasolini den Zusammenhang zwischen Gewalt und Sexualität. In eindrücklichen Bildern dekliniert er die Folgen der Deprivation auf Täter und Opfer. \nDie fiktive Handlung des Films überträgt sich in den realen Raum und wird in der Performance weitergesponnen. So wird der politische Raum\, den Pasolini imaginiert\, von den Körpern der Anwesenden aktualisiert. \nDie Performerin Renate Pittroff zeigt im Wechselspiel von Filmsequenzen und Interaktion mit dem/der ZuschauerIn auf\, wie Gewalt im Spannungsfeld von rechtsfreien Räumen und erotischer Attraktion funktionieren kann: Dominanz\, Unterwerfung\, reales und fiktives Handeln überlagern sich zu einem amorphen Gesellschaftsbild. \nDie Grenzen von Aktion und Interaktion werden ausgelotet\, der/die ZuschauerIn gestaltet den Prozess mit\, die ihm/r zugemutete Situation kann erfüllt\, verändert oder gekippt werden. Eine Herausforderung für Publikum und Performerin. \nDie Diskussion über Faschismus und Anarchie: „Wir Faschisten sind die einzig wirklichen Anarchisten\, natürlich erst dann\, wenn die Macht im Staate uns gehört“ kommt uns in der gegenwärtigen politischen Situation wie eine Prophezeiung vor. Die Performance versucht\, diese Wirkmechanismen körperlich erfahrbar zu machen. \nAufgrund der Filmzuspielungen aus „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ ist eine Anmeldung erforderlich. Zutritt erst ab 18 Jahren. \ngrafik: renate pittroff \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:Gerhard Jaschkes Nekrothek\, die Zweite: Erinnerung an Josef Enengl.
DESCRIPTION:Spätestens in seinem Buch «Kurumba oder die nicht geschriebenen Sätze» – Kurumba ist jene Malediven-Insel\, auf der in rätselhafter Weise der Beuys-Schüler und Konzeptkunst-Shootingstar Blinkly Palermo starb – weist sich Autor Gerhard Jaschke als literarischer Lobbyist für lebende und verstorbene Schriftsteller-KollegInnen aus\, die «stets weg vom Fenster» waren. Als Ort der leidenschaftlichen Würdigung dieser Outsider ist der Perinetkeller aus Jaschkes Sicht wie geschaffen. Umgekehrt: das Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) freut sich\, in Gerhard Jaschke einen Partner gefunden zu haben\, der die Resistenz gegen die Umgarnungen des kommerziellen Kulturbetriebs zu einem Kriterium lesenswerter Literatur macht. Für sein Projekt im Perinet-Keller namens «Jaschkes Nekrothek» (sie öffnet einmal im Monat ihr Tor) hat er den Kreis der vom Feuilleton und seinen Kunstpäpsten weithin unbeachteten Schreibsüchtigen eingeschränkt: Jaschke redet nur über Dichter und Bohemiens\, die zu früh aus unserer Welt gegangen sind\, von Joe Berger bis Rolf Schwendter. Jaschkes Nachrufe holen die Unkorrumpierbaren in die Welt zurück\, und sei es nur in die Unterwelt des Perinetkellers. \nDer 1949 in Wien geborene Gerhard Jaschke gründete 1975 zusammen mit Hermann Schürrer die Literaturzeitschrift «Freibord» \, der Herausgeber er heute noch ist. Zwei Jahre davor war die Grazer Autorenversammlung (GAV) entstanden\, inzwischen in «Grazer Autorinnen Autorenversammlung» unbenannt. Die GAV ermöglichte den Exodus fortschrittlicher AutorInnen aus dem P.E.N.\, dessen Strukturen und dessen inhaltliche Orientierungen zum Teil haarsträubend erschienen. Die zünftlerische und antielitäre Haltung des P.E.N.-Clubs konnte von diesen AutorInnen nicht mitgetragen werden. So wurde in den P.E.N. nur aufgenommen\, wer mindestens zwei Bücher publizierte. Jaschke war die alternative Extremposition sympathischer. Nach H. C. Artmann könne man Dichter oder Dichterin sein\, ohne einen Satz geschrieben zu haben. Es komme eher auf die Bereitschaft zu «poetischen Acten» auf der Schnittfläche von Alltag\, Aufbegehren und Ästhetik an. Jaschke wurde auf Betreiben Ernst Jandls 1979 in den Vorstand gewählt. Eine Periode lang war Gerhard Jaschke gemeinsam mit Christine Huber Co-Geschäftsfüher der GAV. Als Kulturgeschichtler war er Lehrbeauftragter an der Akademie für bildende Künste in Wien; an der Uni Innsbruck hielt er Poetik-Vorlesungen. \nDie Nekrothek im Perinetkeller stellt am Freitag\, 13. Oktober den im Hausruckviertel geborenen und 1992 in Wien gestorbenen Josef Enengl vor. Ohne sich einer bestimmten literarischen Grupe zugehörig zu fühlen\, stand er in seiner Lyrik und Prosa dem Surrealismus nahe. Er teilte das Standardschicksal aller österreichischen Surrealisten: In einem Scheinwerferkegel stand er nie\, selbst wenn er das gewollt hätte. In seinen letzten Jahren lebte er extrem zurückgezogen im proletarischen Ottakring. In Jaschkes «Freibord» erschienen als Sonderdrucke seine «Traumaufzeichnungen»\, aus denen Gerhard Jaschke u.a. lesen wird. \n \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:Nahe an den "Anderen"
DESCRIPTION:Positionen zu Auswirkungen gegenwärtiger Asyl- und Grenzpolitik. Filme und Gespräch. \nEine Podiumsdiskussion mit Jakob Brossmann | Lampedusa im Winter\, Lotte Schreiber | If I had land under my feet (mit TK1968+)\, Theresa Schütze | The Politics of Inclusion & Exclusion (INEX)\, Moritz Gottsauner-Wolf (Kurier) | Bericht „Ärzte ohne Grenzen“ – Einsatz im Mittelmeer \nKonzept\, Organisation und Moderation | Ulrike Tauss\nDank an FILMLADEN Filmverleih und IODE/Perinetkeller \nMigrationserfahrungen berichten von Zwang\, Not und Gefahren\, aber auch von Chancen\, und eingeschrieben ist ihnen die Hoffnung auf ein „besseres“ Leben. Flüchtende geraten häufig in konfliktreiche Ausnahmezustände\, die u.a. Ausdruck der gegenwärtigen Umsetzung der Asyl- und Grenzpolitik(en) der EU und ihrer Staaten sind.  In Anbetracht der dramatischen und inhumanen Entwicklungen in und vor Europas Grenzräumen bleibt die Frage nach alternativen politischen Konzepten\, die an der Idee der sozialen Freiheit\, des gesellschaftlichen Fortschritts\, des kooperativen Handelns festhalten und den Kontext der großräumlichen geopolitischen Verhältnisse mit einbeziehen\, eine drängende. \n\nWas sind humanitäre Organisationen in Hinblick auf die Bewältigungsstrategien der MigrantInnen und Flüchtenden überhaupt zu leisten imstande? Was kann zivilgesellschaftliches Engagement dabei bewirken? Was bedeutet es für Gesellschaften\, die humanitäre Pflicht gegenüber der in Bedrängnis Geratenen bedingungslos wahrzunehmen?\nWie bzw. mit welchen Mitteln kann eine würdevolle Erinnerungs- und Trauerarbeit für alle jene geleistet werden\, für die das Mittelmeer oder ein anderer Ort auf der Flucht zur Grabstätte wurden?\nEntlang welcher Argumentationslinien stößt die (zivil)gesellschaftliche Toleranz gegenüber Integration an eine Grenze?  Wie wird Segregation bzw. Exklusion/Abschiebung von AsylwerberInnen verhandelt?\n\nDiese komplexen Fragen suchen Antworten und nach Lösungen. \nAblauf der Diskussionsveranstaltung unter Publikumsbeteiligung: \n\nBegrüßung | Perinetkeller\nScreening/Statement * Jakob Brossmann | Lampedusa im Winter\nScreening/Statement * Moritz Gottsauner-Wolf (Kurier) | Bericht „Ärzte ohne Grenzen“ – Einsatz im Mittelmeer\nScreening/Statement * Lotte Schreiber | If I had land under my feet (mit TK1968+)\nKurzvortrag/Statement * Theresa Schütze | The Politics of Inclusion & Exclusion (INEX)\n\n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/nahe-an-den-anderen/
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DESCRIPTION:Soloperformance für 1 ZuschauerIn\nvon wechselstrom\nKonzept: Renate Pittroff/Christoph Theiler\nDarstellerin: Renate Pittroff\nDauer: 15 Minuten\nAnmeldung (-> hier) erforderlich! \n \n„In seinem Film „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ diskutiert Pasolini den Zusammenhang zwischen Gewalt und Sexualität. In eindrücklichen Bildern dekliniert er die Folgen der Deprivation auf Täter und Opfer. \nDie fiktive Handlung des Films überträgt sich in den realen Raum und wird in der Performance weitergesponnen. So wird der politische Raum\, den Pasolini imaginiert\, von den Körpern der Anwesenden aktualisiert. \nDie Performerin Renate Pittroff zeigt im Wechselspiel von Filmsequenzen und Interaktion mit dem/der ZuschauerIn auf\, wie Gewalt im Spannungsfeld von rechtsfreien Räumen und erotischer Attraktion funktionieren kann: Dominanz\, Unterwerfung\, reales und fiktives Handeln überlagern sich zu einem amorphen Gesellschaftsbild. \nDie Grenzen von Aktion und Interaktion werden ausgelotet\, der/die ZuschauerIn gestaltet den Prozess mit\, die ihm/r zugemutete Situation kann erfüllt\, verändert oder gekippt werden. Eine Herausforderung für Publikum und Performerin. \nDie Diskussion über Faschismus und Anarchie: „Wir Faschisten sind die einzig wirklichen Anarchisten\, natürlich erst dann\, wenn die Macht im Staate uns gehört“ kommt uns in der gegenwärtigen politischen Situation wie eine Prophezeiung vor. Die Performance versucht\, diese Wirkmechanismen körperlich erfahrbar zu machen. \nAufgrund der Filmzuspielungen aus „Salò oder die 120 Tage von Sodom“ ist eine Anmeldung erforderlich. Zutritt erst ab 18 Jahren. \ngrafik: renate pittroff \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:Fast Theater: Michail Schatrow\, «Weiter weiter weiter»
DESCRIPTION:Mitwirkende: Walter Famler\, Peter Friedl\, Kathrin Gräble\, Andrea Hiller\, Rudi Lehner\, Traude Lehner\, Felix Mautner\, Evi Rohrmoser\, Clemens Staudinger\, Martin Tichy\, Alexander Wahl (Lesende in Rolf Schwendters Lesetheater-Tradition); Vincenz Wizlsperger (destruktive Stromgitarre); Ulli Gladik (Dokumentation); Robert Sommer (Konzeption). \nEin zugegeben nicht hundertprozentig professionelles Theaterensemble im Umkreis des Instituts ohne direkte Eigenschaften wendet sich Michail Schatrow zu – d e m russischen Dramatiker der Perestrojka\, wie die von Gorbatschow geprägte Umbruchsphase genannt wird. Die Debatte um das Stück «Weiter weiter weiter» zählte insbesondere im Jahr 1988 zu den die sowjetische Gesellschaft auseinanderreißenden Themen. 3 Jahre vorher ist Gorbatschow zum Generalsekretär der KP Russlands ernannt worden. Aber die Bürokraten der Breschnjew-Ära behaupteten immer noch gute Positionen. Sie konnten die geplanten Inszenierungen in den beiden Metropolen Moskau und Petersburg so verzögern\, dass die Stunde der russischen Provinztheater schlug: in Tomsk\, in Komsomolsk\, in Cherson\, in Rostow\, in Taschkent… \nDabei ist das Stück «Weiter weiter weiter» alles andere als avantgardistisch\, weder vom Ästhetischen noch vom Inhaltlichen her. Schatrows «Sprachrohre» in dem Stück sind Lenin\, Rosa Luxemburg und Bucharin. Das ist die Trojka der Guten. Die behauptete Übereinstimmung zwischen Rosa Luxemburg und Lenin zählt meiner Meinung nach zu den problematischsten Passagen des Dramas. Lenins Politik der Ersetzung des Volkes durch die Arbeiterklasse (obwohl es diese nur in Moskau oder Petersburg gab)\, der Ersetzung der Arbeiterklasse durch die Partei\, der Ersetzung der Partei durch die Nomenklatura\, entspricht sicher nicht dem Sozialismusbild Luxemburgs\, das vom Recht auf Anderssein ausgeht. Die Umwandlung der zu Beginn der Revolution sich selbst organisierenden Arbeiter-\, Bauern- und Soldatenräte in eine Vorfeldorganisation der KPdSU hätte Rosa Luxemburg mit allen Mitteln bekämpft. \nDie tragische Figur in «Weiter weiter weiter» heißt Bucharin. Er war von 1917 bis 1929 Herausgeber der Parteizeitung «Prawda». Ab 1928 opponierte er stark gegen die Stalinsche Bauervernichtungspolitik\, inkl. Zwangskollektivierung. 1937 wird er unter dem Vorwand der Spionage (unter anderem für die österr. Polizei) verhaftet und zum Tod verurteilt. In Schatrows Stück liest er seinen letzten Brief vor seiner Verhaftung an die Parteileitungen vor. Stalin hatte guten Grund\, die Veröffentlichung des besorgten Briefes – und sei es auch nur in der Halböffentlichkeit eines Parteigremiums – zu fürchten. Bucharin rechnet mit der Geheimpolizeu ab: Früher habe die Idee der Revolution die Arbeit dieses Amtes geleitet. «Gegenwärtig aber stellen die so genannten Organe der NKWD in ihrer Mehrheit eine degenerierte Organisation ideenloser\, moralisch verkommener\, gutsituierter Beamter dar. Unter Ausnutzung der einstigen Autorität der Tscheka und dem krankhaften Misstrauen Stalins zuliebe\, verrichten sie\, auf der Jagd nach Orden und Ruhm\, ihre Schandtaten\, ohne dabei zu begreifen\, dass sie zugleich sich selbst vernichten.» \nDie Aufregung im «kommunistischen Lager» um das Drama (in der DDR ist noch 1988 eine deutschsprachige Zeitschrift aus dem großen Bruderland\, die Moskauer «Neue Zeit»\, verboten worden\, weil sie einen Ausschnitt aus dem Stück brachte)\, ist aus heutiger Sicht verwunderlich. Denn Schatrows Stück ist im Grunde eine große Hommage an Lenin. Keineswegs kann man bei Schatrow eine Überlegung ausmachen\, Lenin von links zu kritisieren. Ziemlich blind scheint der «Weiter weiter weiter»-Autor gegenüber den Einwänden des Anarchismus oder der radikalen rätedemokratischen Bewegung gewesen zu sein. In den fiktiven Dialogen\, die er uns da vorsetzt\, fehlt eine Stimme\, die an die Tragödie von Kronstadt 1921 erinnert. 50.000 Sowjetsoldaten beendeten in diesem Jahr den Aufstand der Kronstädter Matrosen\, die die Staatsbezeichnung Sowjetunion (auf Deutsch also Union der Räte\, und nicht: Diktatur einer Partei)\, wirklich ernst nahmen. \nEs fehlt im Schatrow-Stück ein Revolutionär\, eine Revolutionärin\, die oder der eine einfache Frage stellt: Wie konnte es geschehen\, dass die linken und revolutionären Parteien\, die sich auf Marx beriefen und sich der revolutionären Tradition verpflichtet fühlten\, der basisdemokratischen Idee und dem Rätesystem gegenüber sich genau so feindselig verhielten wie konservative und reaktionäre Rechte? Eine kluge Gegenfrage könnte lauten: Hat die Geschichte nicht gezeigt\, dass die direkte Rätedemokratie nur einer revolutionären Umbruchsituation angemessen erscheint und nicht einer danach errichteten komplexen Gesellschaft? So wenig in «Weiter weiter weiter» die von Rätedemokratie und Anarchismus intendierten Wiederinstandsetzungen des «realen Sozialismus» beachtet werden\, so gering sind andrerseits komischerweise jene Faktoren bewertet\, die die AkteurInnen im Schatrow-Text von mancher Schuld freispricht. Die meisten AkteurInnen waren nämlich davon ausgegangen\, dass die «Proletarier aller Länder» die Waffen des Ersten Weltkriegs niederlegen und dem Beispiel der aufständischen ArbeiterInnen von Moskau und Petersburg folgen würden. Die Bolschewiki kalkulierten strategisch damit\, dass sie sich nicht mehr um Krieg UND Revolution zu kümmern hätten\, sondern nur noch um die Revolution. Weil aber der Krieg im Land blieb\, entwickelte der Staat\, aus einem plausiblen Schutzbedürfnis heraus\, jenen Zentralismus\, der die basisdemokratische Option zu einer schönen Utopie machte. Der Vorwurf\, die Bolschewiki hätten in Betracht ziehen müssen\, dass die erwartete «Weltrevolution» storniert werden könnte\, kehrt zurück an die Adresse der westlichen Ankläger: Wie könnten sie den Verrat an den russischen ProletarierInnen wieder gut machen? \nEs ist nicht die Aufgabe Schatrows\, die Fehler der westlichen Linken zu analysieren. Wenn wir nichts dagegen haben\, als Teil der westlichen Linken betrachtet zu werden\, müssen wir in unser Gesellschaft untersuchen\, warum die Partei des Roten Wien\, die Partei Victor und Friedrich Adlers\, ihre Anhängerschaft dazu verleitete\, die Waffen nicht wegzuwerfen\, sondern sie gegen die russischen Klassengenossen einzusetzen? \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:Marija. Theaterdiskurs über eine Revolution.
DESCRIPTION:Performance Projekt der FLEISCHEREI_mobil zum 100-jährigem Jubiläum der Russischen Revolution nach dem Stück von Isaak Bábel \nPremiere! Auftakt: „Socialism Street Academy“\, 18:00 – 19:00\, Gaußplatz  \nRegie/Raum: Eva Brenner (A/USA)\, Technik/Licht: Richard Bruzek (A)\, Regieassistenz: Thomas Perle (D\, RO)\, Kostüme: Markus Kuscher (A)\, Performance: Michaela Adelberger (D)\, Rremi Brandner (A)\, Constance Hyrohs (A)\, Kari Rakkola (FIN)\, Sybille Starkbaum (A)\, Musik: Martina Cizek (A)\, Produktionsleitung: Andrea Munninger (A)\, Assistenz: Safet Murati (KOS)\, Ljubica Kovacevic (BA) \n \nDas Projekt – Wie könnte eine gelungene Revolution heute aussehen? Aus Anlass des 100.  Jubiläums der Russischen Revolution präsentiert das Kollektiv der FLEISCHEREI_mobil das zweiteilige Performance-Projekt MARIJA\, ein theatrales Experiment zwischen Performance und Diskurs\, Theater und Revolution – im kürzlich eröffneten Perinetkeller im 20. Gemeindebezirk\, dem ehemaligen Atelier der Wiener Aktionisten und im Brick-5. Mit prophetischer Weitsicht schildert Bábel  wie Revolutionen das Gefüge der alten Welt ins Chaos stürzen und neue Klassen den Plan betreten. Die Attraktion des Stücks\, das im  bürgerkriegsgeschüttelten Petrograd spielt: die Revolutionärin Marija tritt niemals auf\, ihre Familie erlebt den unaufhaltsamen Abstieg\, Kriegsgewinnler bereichern sich und die neue Klasse – das Proletariat – schwelgt pathetisch im Siegesrausch und weiß mit ihrer Macht noch wenig anzufangen. \nDer AktionistInnen-Keller liefert den provokanten Rahmen für eine kollektive Befragung zwischen AkteurInnen und Publikum. Sind gelungene Revolutionen heute möglich – und wie könnten sie aussehen? \nDen Auftakt bildet die „Socialism Street Academy“ über Geschichte\, Entwicklung und Bedeutung der Russischen Revolution unter Leitung von Eva Brenner und geladenen Gästen – TheoretikerInnen\, AktivistInnen\, Revolutionskundige –\, die jeweils zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Gaußplatz tagt. \nIsaak Bábel wurde 1894 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Odessa geboren. Nach seinem Studium in Kiew zog er nach Petrograd\, wo er Maxim Gorki kennenlernte und begann Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Weltberühmt wurde er durch seine Erzählzyklen »Die Reiterarmee« und »Geschichten aus Odessa«\, in denen er die Realität des Ersten Weltkrieges\, sowie des darauffolgenden russischen Bürgerkrieges ungeschönt schildert. Aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber des  sowjetischen Regimes fiel er der stalinistischen Säuberung zum Opfer und wurde 1940 hingerichtet. \nEintritt: Freie Spende (€ 10.–/15.-) \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
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SUMMARY:Marija. Theaterdiskurs über eine Revolution.
DESCRIPTION:Performance Projekt der FLEISCHEREI_mobil zum 100-jährigem Jubiläum der Russischen Revolution nach dem Stück von Isaak Babel \nAuftakt: „Socialism Street Academy“\, 18:00 – 19:00\, Gaußplatz  \nRegie/Raum: Eva Brenner (A/USA)\, Technik/Licht: Richard Bruzek (A)\, Regieassistenz: Thomas Perle (D\, RO)\, Kostüme: Markus Kuscher (A)\, Performance: Michaela Adelberger (D)\, Rremi Brandner (A)\, Constance Hyrohs (A)\, Kari Rakkola (FIN)\, Sybille Starkbaum (A)\, Musik: Martina Cizek (A)\, Produktionsleitung: Andrea Munninger (A)\, Assistenz: Safet Murati (KOS)\, Ljubica Kovacevic (BA) \n \nDas Projekt – Wie könnte eine gelungene Revolution heute aussehen? Aus Anlass des 100.  Jubiläums der Russischen Revolution präsentiert das Kollektiv der FLEISCHEREI_mobil das zweiteilige Performance-Projekt MARIJA\, ein theatrales Experiment zwischen Performance und Diskurs\, Theater und Revolution – im kürzlich eröffneten Perinetkeller im 20. Gemeindebezirk\, dem ehemaligen Atelier der Wiener Aktionisten und im Brick-5. Mit prophetischer Weitsicht schildert Babel  wie Revolutionen das Gefüge der alten Welt ins Chaos stürzen und neue Klassen den Plan betreten. Die Attraktion des Stücks\, das im  bürgerkriegsgeschüttelten Petrograd spielt: die Revolutionärin Marija tritt niemals auf\, ihre Familie erlebt den unaufhaltsamen Abstieg\, Kriegsgewinnler bereichern sich und die neue Klasse – das Proletariat – schwelgt pathetisch im Siegesrausch und weiß mit ihrer Macht noch wenig anzufangen. \nDer AktionistInnen-Keller liefert den provokanten Rahmen für eine kollektive Befragung zwischen AkteurInnen und Publikum. Sind gelungene Revolutionen heute möglich – und wie könnten sie aussehen? \nDen Auftakt bildet die „Socialism Street Academy“ über Geschichte\, Entwicklung und Bedeutung der Russischen Revolution unter Leitung von Eva Brenner und geladenen Gästen – TheoretikerInnen\, AktivistInnen\, Revolutionskundige –\, die jeweils zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Gaußplatz tagt. \nIsaak Babel wurde 1894 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Odessa geboren. Nach seinem Studium in Kiew zog er nach Petrograd\, wo er Maxim Gorki kennenlernte und begann Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Weltberühmt wurde er durch seine Erzählzyklen »Die Reiterarmee« und »Geschichten aus Odessa«\, in denen er die Realität des Ersten Weltkrieges\, sowie des darauffolgenden russischen Bürgerkrieges ungeschönt schildert. Aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber des  sowjetischen Regimes fiel er der stalinistischen Säuberung zum Opfer und wurde 1940 hingerichtet. \nEintritt: Freie Spende (€ 10.–/15.-) \n\nDer Perinetkeller ist das ehemalige Atelier der Wiener Aktionisten und wird seit Juni 2016 vom Institut ohne direkte Eigenschaften (IODE) ohne Subventionen betrieben. Spenden sind erwünscht. Kein Konsumzwang. Getränke gegen Spenden. Wir raten dringend\, ein persönliches Glaserl mitzubringen – andernfalls droht der Plastikbecher. Klo am Platz (ca. 100 m).
URL:https://perinetkeller.at/event/marija-theaterdiskurs-ueber-eine-revolution-2/
LOCATION:Perinetkeller\, Perinetgasse 1\, Wien\, 1200\, Österreich
CATEGORIES:Oktober 2017 im Keller
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